Alyawma uhilla lakumut taiyibaatu wa ta`aamul lazeena ootul Kitaaba hillul lakum wa ta`aamukum hillul lahum wal muhsanaatu minal mu`minaati walmuhsanaatu minal lazeena ootul Kitaaba min qablikum izaaa aataitumoohunna ujoorahunna muhsineena ghaira musaafiheena wa laa muttakhizeee akhdaan; wa mai yakfur bil eemaani faqad habita `amaluhoo wa huwa fil Aaakhirati minal khaasireen
📖 Übersetzung (Auf Deutsch)
📖 Auf Deutsch
Heute sind euch die guten Dinge erlaubt. Und die Speise derjenigen, denen die Schrift gegeben wurde, ist euch erlaubt, und eure Speise ist ihnen erlaubt. Und die Ehrbaren von den gläubigen Frauen und die ehrbaren Frauen von denjenigen, denen vor euch die Schrift gegeben wurde, wenn ihr ihnen ihren Lohn gebt, als ehrbare Ehemänner, nicht als solche, die Hurerei treiben und sich Liebschaften halten. Wer den Glauben verleugnet, dessen Werk wird hinfällig, und im Jenseits gehört er zu den Verlierern.
🌐 Additional reference in English
🌐 English
This day [all] good foods have been made lawful, and the food of those who were given the Scripture is lawful for you and your food is lawful for them. And [lawful in marriage are] chaste women from among the believers and chaste women from among those who were given the Scripture before you, when you have given them their due compensation, desiring chastity, not unlawful sexual intercourse or taking [secret] lovers. And whoever denies the faith - his work has become worthless, and he, in the Hereafter, will be among the losers.
الطَّيِّبَاتُ (at-Tayyibāt): Die guten, reinen und erlaubten Dinge – alles, was im Islam als zulässig und wohlgefällig gilt.
طَعَامُ الَّذِينَ أُوتُوا الْكِتَابَ (Taʿāmu lladhīna ūtū l-Kitāb): Die Speisen derjenigen, denen die Schrift gegeben wurde – gemeint sind die Juden und Christen.
الْمُحْصَنَاتُ (al-Muḥṣanāt): Die keuschen, freien Frauen, die sich von Unzucht fernhalten.
أُجُورَهُنَّ (Ujūrahunna): Ihre Mitgiften (Brautgaben), die der Ehemann der Frau zahlen muss.
مُسَافِحِينَ (Musāfiḥīn): Diejenigen, die offen Unzucht begehen.
مُتَّخِذِي أَخْدَانٍ (Muttakhidhī Akhdān): Diejenigen, die sich heimliche Liebschaften oder Geliebte nehmen.
حَبِطَ عَمَلُهُ (Ḥabiṭa ʿamaluhu): Seine Taten sind zunichte geworden, wertlos und ohne Belohnung.
Tafsir (Erläuterung der Ayah):
Dieser Vers ist eine der größten Gnadenerweise Allahs an die Gläubigen. Er beginnt mit den Worten: „Heute habe Ich euch die guten Dinge erlaubt“ – das heißt, alles, was rein und wohlgefällig ist, wurde euch zur Nutzung und zum Genuss gestattet. Dazu gehören auch die Speisen der Juden und Christen, sofern sie nach ihren eigenen religiösen Vorschriften geschlachtet wurden. Dies ist eine Erleichterung und eine Ehre für die Muslime, denn es zeigt die Weite und Toleranz des Islam. Ebenso ist es den Muslimen erlaubt, ihre Speisen den Leuten der Schrift anzubieten, denn dies fördert den freundschaftlichen Umgang und das friedliche Miteinander.
Danach erlaubt Allah den Muslimen, keusche, freie Frauen aus den Reihen der Gläubigen zu heiraten, ebenso wie keusche, freie Frauen aus den Reihen der Juden und Christen – jedoch unter bestimmten Bedingungen: Der Mann muss ihr die vereinbarte Mitgift (Mahr) geben, er muss selbst keusch sein, das heißt, er darf weder offen Unzucht treiben noch sich heimliche Geliebte nehmen. Diese Regelung zeigt, dass die Ehe im Islam auf Ernsthaftigkeit, Verantwortung und Reinheit aufgebaut ist, nicht auf bloßer Triebbefriedigung.
Am Ende des Verses folgt eine ernste Warnung: Wer die Gebote Allahs und die Gesetze des Islam leugnet oder ablehnt, dessen gute Taten werden zunichte – denn der Glaube ist die Grundlage, auf der alle Handlungen angenommen werden. Wer ohne diesen Glauben stirbt, gehört am Jüngsten Tag zu den Verlierern, die den ewigen Verlust erleiden.
Nutzen und Lehren aus dieser Ayah:
Die Großzügigkeit Allahs: Allah erleichtert den Gläubigen das Leben, indem Er ihnen die guten Dinge erlaubt und ihnen den Umgang mit den Leuten der Schrift gestattet. Dies zeigt die Barmherzigkeit und Weisheit Allahs.
Toleranz und friedliches Zusammenleben: Der Islam erlaubt den Austausch von Speisen mit Juden und Christen, was Brücken des Vertrauens und der Freundschaft baut und den Dialog zwischen den Religionen fördert.
Reinheit in der Ehe: Die Bedingungen für die Ehe – Keuschheit, Ernsthaftigkeit und die Zahlung der Mitgift – schützen die Gesellschaft vor moralischem Verfall und geben der Familie eine feste Grundlage.
Der Wert des Glaubens: Der Vers erinnert uns daran, dass der Glaube das Fundament aller Handlungen ist. Ohne ihn verlieren selbst gute Taten ihren Wert. Dies motiviert uns, unseren Glauben zu pflegen und zu stärken.
Hoffnung und Warnung zugleich: Die Ayah verbindet die frohe Botschaft der Erlaubnis mit der ernsten Warnung vor dem Unglauben. So lädt sie den Menschen ein, dankbar zu sein und den Weg Allahs mit Ernsthaftigkeit zu gehen.
Heute sind euch die guten Dinge erlaubt. Und die Speise derjenigen, denen die Schrift gegeben wurde, ist euch erlaubt, und eure Speise ist ihnen erlaubt. Und die Ehrbaren von den gläubigen Frauen und die ehrbaren Frauen von denjenigen, denen vor euch die Schrift gegeben wurde, wenn ihr ihnen ihren Lohn gebt, als ehrbare Ehemänner, nicht als solche, die Hurerei treiben und sich Liebschaften halten. Wer den Glauben verleugnet, dessen Werk wird hinfällig, und im Jenseits gehört er zu den Verlierern.
Verboten ist euch (der Genuß von) Verendetem, Blut, Schweinefleisch und dem, worüber ein anderer (Name) als Allah(s) angerufen worden ist, und (der Genuß von) Ersticktem, Erschlagenem, zu Tode Gestürztem oder Gestoßenem, und was von einem wilden Tier gerissen worden ist - außer dem, was ihr schlachtet - und (verboten ist euch,) was auf einem Opferstein geschlachtet worden ist, und mit Pfeilen zu losen. Das ist Frevel. - Heute haben diejenigen, die ungläubig sind, hinsichtlich eurer Religion die Hoffnung aufgegeben. So fürchtet nicht sie, sondern fürchtet Mich! Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gunst an euch vollendet, und Ich bin mit dem Islam als Religion für euch zufrieden. - Und wer sich aus Hunger in einer Zwangslage befindet, ohne zu einer Sünde hinzuneigen, so ist Allah Allvergebend und Barmherzig.
Sie fragen dich, was ihnen erlaubt ist. Sag: Erlaubt sind euch die guten Dinge. Und wenn ihr beutegreifende Tiere durch Abrichtung von dem gelehrt habt, was Allah euch gelehrt hat, dann eßt von dem, was sie für euch fassen, und sprecht den Namen Allahs darüber aus. Und fürchtet Allah. Allah ist schnell im Abrechnen.
Heute sind euch die guten Dinge erlaubt. Und die Speise derjenigen, denen die Schrift gegeben wurde, ist euch erlaubt, und eure Speise ist ihnen erlaubt. Und die Ehrbaren von den gläubigen Frauen und die ehrbaren Frauen von denjenigen, denen vor euch die Schrift gegeben wurde, wenn ihr ihnen ihren Lohn gebt, als ehrbare Ehemänner, nicht als solche, die Hurerei treiben und sich Liebschaften halten. Wer den Glauben verleugnet, dessen Werk wird hinfällig, und im Jenseits gehört er zu den Verlierern.
O die ihr glaubt, wenn ihr euch zum Gebet aufstellt, dann wascht euch das Gesicht und die Hände bis zu den Ellbogen und streicht euch über den Kopf und (wascht euch) die Füße bis zu den Knöcheln. Und wenn ihr im Zustand der Unreinheit seid, dann reinigt euch. Und wenn ihr krank seid oder auf einer Reise oder jemand von euch vom Abort kommt oder ihr Frauen berührt habt und dann kein Wasser findet, so wendet euch dem guten Erdboden zu und streicht euch damit über das Gesicht und die Hände. Allah will euch keine Bedrängnis auferlegen, sondern Er will euch reinigen und Seine Gunst an euch vollenden, auf daß ihr dankbar sein möget.
Und gedenkt Allahs Gunst an euch und des Abkommens, das Er mit euch getroffen hat, als ihr sagtet: "Wir hören und gehorchen!" Und fürchtet Allah. Gewiß, Allah weiß über das Innerste der Brüste Bescheid.
Die Website SurahQuran wurde als bescheidener Beitrag gegründet, um dem edlen Buch und der reinen Sunna zu dienen, zu Allah einzuladen und die religiösen Wissenschaften nach dem Weg des Quran und der Sunna zugänglich zu machen. Wir preisen und danken Allah für Seine Gnade und bitten Ihn, unsere Taten anzunehmen und sie aufrichtig für Sein edles Antlitz zu machen.