Wa qul lilmu`minaati yaghdudna min absaarihinna wa yahfazna furoojahunna wa laa yubdeena zeenatahunna illaa maa zahara minhaa walyadribna bikhumurihinna `alaa juyoobihinna wa laa yubdeena zeenatahunna illaa libu`oolatihinna aw aabaaa`i hinna aw aabaaa`i bu`oolati hinna aw abnaaa`ihinaa aw abnaaa`i bu`oolatihinnna aw ikhwaanihinnna aw baneee ikhwaanihinna aw banee akhawaatihinna aw nisaaa`i hinna aw maa malakat aimaanuhunna awit taabi`eena ghairi ilil irbati minar rijaali awit tiflillazeena lam yazharoo `alaa `awraatin nisaaa`i wala yadribnna bi arjulihinna min zeenatihinn; wa toobooo ilallaahi jammee`an aiyuhal mu`minoona la`allakum tuflihoon
📖 Übersetzung (Auf Deutsch)
📖 Auf Deutsch
Und sag zu den gläubigen Frauen, sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham hüten, ihren Schmuck nicht offen zeigen, außer dem, was (sonst) sichtbar ist. Und sie sollen ihre Kopftücher auf den Brustschlitz ihres Gewandes schlagen und ihren Schmuck nicht offen zeigen, außer ihren Ehegatten, ihren Vätern, den Vätern ihrer Ehegatten, ihren Söhnen, den Söhnen ihrer Ehegatten, ihren Brüdern, den Söhnen ihrer Brüder und den Söhnen ihrer Schwestern, ihren Frauen, denen, die ihre rechte Hand besitzt, den männlichen Gefolgsleuten, die keinen (Geschlechts)trieb (mehr) haben, den Kindern, die auf die Blöße der Frauen (noch) nicht aufmerksam geworden sind. Und sie sollen ihre Füße nicht aneinanderschlagen, damit (nicht) bekannt wird, was sie von ihrem Schmuck verborgen tragen. Wendet euch alle reumütig Allah zu, ihr Gläubigen, auf daß es euch wohl ergehen möge!
🌐 Additional reference in English
🌐 English
And tell the believing women to reduce [some] of their vision and guard their private parts and not expose their adornment except that which [necessarily] appears thereof and to wrap [a portion of] their headcovers over their chests and not expose their adornment except to their husbands, their fathers, their husbands' fathers, their sons, their husbands' sons, their brothers, their brothers' sons, their sisters' sons, their women, that which their right hands possess, or those male attendants having no physical desire, or children who are not yet aware of the private aspects of women. And let them not stamp their feet to make known what they conceal of their adornment. And turn to Allah in repentance, all of you, O believers, that you might succeed.
Und sag zu den gläubigen Frauen, sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham hüten, ihren Schmuck nicht offen zeigen, außer dem, was (sonst) sichtbar ist. Und sie sollen ihre Kopftücher auf den Brustschlitz ihres Gewandes schlagen und ihren Schmuck nicht offen zeigen, außer ihren Ehegatten, ihren Vätern, den Vätern ihrer Ehegatten, ihren Söhnen, den Söhnen ihrer Ehegatten, ihren Brüdern, den Söhnen ihrer Brüder und den Söhnen ihrer Schwestern, ihren Frauen, denen, die ihre rechte Hand besitzt, den männlichen Gefolgsleuten, die keinen (Geschlechts)trieb (mehr) haben, den Kindern, die auf die Blöße der Frauen (noch) nicht aufmerksam geworden sind. Und sie sollen ihre Füße nicht aneinanderschlagen, damit (nicht) bekannt wird, was sie von ihrem Schmuck verborgen tragen. Wendet euch alle reumütig Allah zu, ihr Gläubigen, auf daß es euch wohl ergehen möge!
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Übersetzung — Tafsir
Erklärung der Worte:
يَغْضُضْنَ مِنْ أَبْصَارِهِنَّ: Sie sollen ihre Blicke senken und nicht auf das schauen, was ihnen nicht erlaubt ist.
فُرُوجَهُنَّ: Ihre Keuschheit bewahren und ihre Scham bedecken.
زِينَتَهُنَّ: Ihren Schmuck und ihre Schönheit, die sie nicht zeigen sollen.
خُمُرِهِنَّ: Der Plural von "Khimar" – das Kopftuch, das den Kopf und die Haare bedeckt.
جُيُوبِهِنَّ: Die Öffnungen ihrer Kleider im Brustbereich.
بُعُولَتِهِنَّ: Ihre Ehemänner.
غَيْرِ أُوْلِي الْإِرْبَةِ: Männer, die kein Verlangen nach Frauen haben (z. B. geistig eingeschränkte Personen oder alte Männer ohne sexuelles Begehren).
لَمْ يَظْهَرُوا عَلَى عَوْرَاتِ النِّسَاءِ: Kinder, die die Intimbereiche der Frauen noch nicht verstehen oder wahrnehmen.
Die ausführliche Erklärung der Ayah:
Dieser edle Vers ist eine umfassende Anweisung an die gläubigen Frauen, ihre Keuschheit, Schamhaftigkeit und ihren Anstand zu wahren. Allah – der Erhabene – befiehlt Seinem Propheten Muhammad (Frieden und Segen seien auf ihm), den gläubigen Frauen zu sagen:
Sie sollen ihre Blicke senken – das heißt, sie sollen nicht auf das schauen, was Allah ihnen verboten hat, und ihre Augen vor fremden Männern hüten, die nicht zu ihren Mahram (engen Verwandten) gehören.
Sie sollen ihre Keuschheit bewahren – indem sie sich von Unzucht und allem fernhalten, was dazu führen könnte, und indem sie ihre Intimbereiche bedecken.
Sie sollen ihren Schmuck nicht zur Schau stellen – außer dem, was ohnehin sichtbar ist, wie die äußere Kleidung (z. B. das Gewand, das sie tragen). Was den verborgenen Schmuck betrifft – wie Armreifen, Halsketten, Fußkettchen und ähnliches – so darf er nur denjenigen gezeigt werden, die im Vers ausdrücklich genannt werden.
Sie sollen ihre Kopftücher über ihre Brustöffnungen ziehen – das heißt, sie sollen den Khimar (Kopftuch) so tragen, dass er Haare, Hals und Brustbereich bedeckt. Dies dient dazu, ihre Schönheit vollständig zu verhüllen und ihre Würde zu schützen.
Die Personen, denen sie ihren Schmuck zeigen dürfen, sind genau festgelegt:
Ihre Ehemänner,
ihre Väter,
die Väter ihrer Ehemänner (Schwiegerväter),
ihre Söhne,
die Söhne ihrer Ehemänner (Stiefsöhne),
ihre Brüder,
die Söhne ihrer Brüder (Neffen),
die Söhne ihrer Schwestern (Neffen),
ihre Frauen (d. h. andere vertrauenswürdige Frauen, ob Musliminnen oder Nichtmusliminnen, die als sicher gelten),
die Sklavinnen und Sklaven, die ihnen gehören,
diejenigen Männer, die kein Verlangen nach Frauen haben (z. B. geistig eingeschränkte Personen oder alte Männer ohne sexuelles Begehren),
und kleine Kinder, die die Intimbereiche der Frauen noch nicht verstehen.
Sie sollen nicht mit ihren Füßen auf den Boden stampfen, um den Klang ihres verborgenen Schmucks (wie Fußkettchen) hörbar zu machen und so die Aufmerksamkeit fremder Männer auf sich zu ziehen.
Am Ende des Verses ruft Allah alle Gläubigen – Männer und Frauen – zur Reue auf: Sie sollen zu Allah zurückkehren und sich von allen Fehlern und Sünden abwenden, die sie begangen haben, in der Hoffnung auf den Erfolg im Diesseits und im Jenseits.
Eine einladende und ermutigende Botschaft:
Dieser Vers ist ein Beweis für die Barmherzigkeit Allahs gegenüber den Gläubigen. Er zeigt uns den Weg zur Reinheit, Würde und zum Schutz der Gesellschaft. Indem die Frau ihre Schönheit bewahrt und sie nur denjenigen zeigt, die ihr nahestehen, schützt sie sich selbst vor Belästigung und bewahrt ihre Ehre. Gleichzeitig wird die Gesellschaft vor Versuchungen und moralischem Verfall bewahrt.
Liebe muslimische Schwester, dieser Vers ist kein Verbot, das dich einschränkt, sondern eine Ehre, die dich erhebt. Du bist wie eine Perle, die in ihrer Muschel verborgen ist – kostbar und geschützt. Indem du diese Anweisungen befolgst, gehorchst du deinem Herrn und erlangst Seine Zufriedenheit und den Erfolg in dieser Welt und im Jenseits.
Und ihr, gläubige Brüder und Schwestern, kehrt alle zu Allah zurück! Er ist der Vergebende, der Barmherzige. Er nimmt die Reue Seiner Diener an und erfreut sich daran. Möge Allah uns alle zu denjenigen machen, die aufrichtig bereuen und nach Seinem Wohlgefallen streben.
Es ist für euch keine Sünde, unbewohnte Häuser zu betreten, in denen sich ein Nießbrauch für euch befindet. Allah weiß, was ihr offen tut und was ihr heimlich tut.
Sag zu den gläubigen Männern, sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham hüten. Das ist lauterer für sie. Gewiß, Allah ist Kundig dessen, was sie machen.
Und sag zu den gläubigen Frauen, sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham hüten, ihren Schmuck nicht offen zeigen, außer dem, was (sonst) sichtbar ist. Und sie sollen ihre Kopftücher auf den Brustschlitz ihres Gewandes schlagen und ihren Schmuck nicht offen zeigen, außer ihren Ehegatten, ihren Vätern, den Vätern ihrer Ehegatten, ihren Söhnen, den Söhnen ihrer Ehegatten, ihren Brüdern, den Söhnen ihrer Brüder und den Söhnen ihrer Schwestern, ihren Frauen, denen, die ihre rechte Hand besitzt, den männlichen Gefolgsleuten, die keinen (Geschlechts)trieb (mehr) haben, den Kindern, die auf die Blöße der Frauen (noch) nicht aufmerksam geworden sind. Und sie sollen ihre Füße nicht aneinanderschlagen, damit (nicht) bekannt wird, was sie von ihrem Schmuck verborgen tragen. Wendet euch alle reumütig Allah zu, ihr Gläubigen, auf daß es euch wohl ergehen möge!
Und verheiratet die noch ledigen (Männer und Frauen) unter euch und die Rechtschaffenen von euren Sklaven und euren Sklavinnen. Wenn sie arm sind, wird Allah sie durch Seine Huld reich machen. Allah ist Allumfassend und Allwissend.
Diejenigen, die keine (Möglichkeit zum) Heirat(en) finden, sollen keusch bleiben, bis Allah sie durch Seine Huld reich macht. Und denjenigen von denen, die eure rechte Hand besitzt, die einen Freibrief begehren, sollt ihr einen Freibrief ausstellen, wenn ihr an ihnen etwas Gutes wißt. Und gebt ihnen (etwas) vom Besitz Allahs, den Er euch gegeben hat. Und zwingt nicht eure Sklavinnen, wo sie ehrbar sein wollen, zur Hurerei im Trachten nach den Glücksgütern des diesseitigen Le bens. Wenn aber einer sie dazu zwingt, so ist Allah, nachdem sie gezwungen wor den sind, Allvergebend und Barmherzig.
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