Qaatilul lazeena laa yu`minoona billaahi wa laa bil yawmil Aakhiri wa laa yuharrimoona maa harramal laahu wa Rasooluhoo wa laa yadeenoona deenal haqqi minal lazeena ootul Kitaaba hattaa yu`tul jizyata ai yadinw wa hum saaghiroon
📖 Übersetzung (Auf Deutsch)
📖 Auf Deutsch
Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und nicht die Religion der Wahrheit befolgen - von denjenigen, denen die Schrift gegeben wurde -, bis sie den Tribut aus der Hand entrichten und gefügig sind!
🌐 Additional reference in English
🌐 English
Fight those who do not believe in Allah or in the Last Day and who do not consider unlawful what Allah and His Messenger have made unlawful and who do not adopt the religion of truth from those who were given the Scripture - [fight] until they give the jizyah willingly while they are humbled.
Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und nicht die Religion der Wahrheit befolgen - von denjenigen, denen die Schrift gegeben wurde -, bis sie den Tribut aus der Hand entrichten und gefügig sind!
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Übersetzung — Tafsir
Bedeutung der Schlüsselbegriffe:
الْجِزْيَةَ (al-Dschizya): Eine von den Muslimen erhobene Kopfsteuer, die von den nichtmuslimischen Bürgern des islamischen Staates (Ahl adh-Dhimma) als Gegenleistung für Schutz und Sicherheit entrichtet wird.
عَن يَدٍ (ʿan yadin): Wörtlich „aus der Hand", bedeutet hier: aus freiem Willen, ohne Widerstand, und nicht als Tribut unter Zwang, sondern in Anerkennung der Autorität des islamischen Staates.
صَاغِرُونَ (sāghirūn): Demütig, erniedrigt, unterworfen – bedeutet, dass sie die Oberhoheit der Muslime anerkennen und sich nicht widersetzen.
Tafsir (Erläuterung):
Diese edle Aya richtet sich an die Gläubigen und befiehlt ihnen, gegen jene unter den Schriftbesitzern (Juden und Christen) zu kämpfen, die trotz ihrer Offenbarungen nicht wahrhaft an Allah und den Jüngsten Tag glauben. Sie verbieten sich nicht das, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben – wie den Genuss von Schweinefleisch, Aas, Wein und Zinsen (Riba) – und sie folgen nicht der Religion der Wahrheit, also dem Islam, der die früheren Botschaften bestätigt und vollendet. Der Kampf soll so lange dauern, bis sie die Dschizya – die Kopfsteuer – aus ihrer Hand entrichten, in einem Zustand der Unterwerfung und Demut, als Zeichen ihrer Anerkennung der islamischen Herrschaft und ihres Schutzes durch den islamischen Staat.
Diese Aya bezieht sich auf die Auseinandersetzung mit den Schriftbesitzern, die den Islam nicht annehmen, und legt die Bedingungen für ein friedliches Zusammenleben fest: Entweder sie treten zum Islam über, oder sie zahlen die Dschizya in Unterwerfung. Wer dies ablehnt und sich feindselig verhält, gegen den wird gekämpft, bis die Feindseligkeit endet.
Gezogene Nutzen und Lehren:
Gerechtigkeit und Ordnung: Der Islam legt klare Regelungen für den Umgang mit Andersgläubigen fest. Die Dschizya ist kein Tribut zur Erniedrigung, sondern eine Schutzabgabe, die den Nichtmuslimen Sicherheit und Religionsfreiheit im islamischen Staat garantiert – sie sind von der Wehrpflicht befreit, während die Muslime für ihre Verteidigung sorgen.
Ernsthaftigkeit im Glauben: Der wahre Glaube zeigt sich nicht nur in Worten, sondern im Befolgen der Gebote und Verbote Allahs. Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der respektiert auch die göttlichen Gesetze.
Toleranz und Koexistenz: Die Aya zeigt, dass der Islam keine erzwungene Bekehrung kennt. Die Schriftbesitzer dürfen bei ihrem Glauben bleiben, solange sie die Autorität des islamischen Staates anerkennen und ihren Beitrag zum Gemeinwesen leisten.
Stärke und Würde der Muslime: Die Muslime werden angeleitet, ihre Religion mit Ernsthaftigkeit zu vertreten und nicht aus Schwäche oder Angst Kompromisse bei den Grundfesten ihrer Religion einzugehen.
Barmherzigkeit im Kampf: Der Kampf ist nicht gegen alle Schriftbesitzer gerichtet, sondern nur gegen jene, die feindselig sind und die Wahrheit ablehnen, nachdem sie ihnen klar geworden ist. Die Tür zum Frieden bleibt durch die Dschizya offen.
O die ihr glaubt, die Götzendiener sind fürwahr unrein, so sollen sie sich der geschützten Gebetsstätte nach diesem, ihrem Jahr nicht mehr nähern! Und wenn ihr (deshalb) Armut befürchtet, so wird Allah euch durch Seine Huld reich machen, wenn Er will. Gewiß, Allah ist Allwissend und Allweise.
Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und nicht die Religion der Wahrheit befolgen - von denjenigen, denen die Schrift gegeben wurde -, bis sie den Tribut aus der Hand entrichten und gefügig sind!
Die Juden sagen: "'Uzair ist Allahs Sohn", und die Christen sagen: "Al-Masih ist Allahs Sohn." Das sind ihre Worte aus ihren (eigenen) Mündern. Sie führen ähnliche Worte wie diejenigen, die zuvor ungläubig waren. Allah bekämpfe sie! Wie sie sich (doch) abwendig machen lassen!
Sie haben ihre Gelehrten und ihre Mönche zu Herren genommen außer Allah, sowie al-Masih ibn Maryam, wo ihnen doch nur befohlen worden ist, einem einzigen Gott zu dienen. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Preis sei Ihm! (Erhaben ist Er) über das, was sie (Ihm) beigesellen.
Die Website SurahQuran wurde als bescheidener Beitrag gegründet, um dem edlen Buch und der reinen Sunna zu dienen, zu Allah einzuladen und die religiösen Wissenschaften nach dem Weg des Quran und der Sunna zugänglich zu machen. Wir preisen und danken Allah für Seine Gnade und bitten Ihn, unsere Taten anzunehmen und sie aufrichtig für Sein edles Antlitz zu machen.