Wa in faatakum shai`um min azwaajikum ilal kuffaari fa`aaqabtum fa aatul lazeena zahabat azwaajuhum misla maaa anfaqoo; wattaqul laahal lazeee antum bihee mu`minoon
📖 Übersetzung (Auf Deutsch)
📖 Auf Deutsch
Und wenn euch etwas von euren Gattinnen bei den Ungläubigen verlorengeht und ihr dann (in) eine(r) Strafmaßnahme (Beute) macht, dann gebt denjenigen, deren Gattinnen fortgegangen sind, soviel, wie sie (zuvor für sie) ausgegeben haben. Und fürchtet Allah, an Den ihr glaubt.
🌐 Additional reference in English
🌐 English
And if you have lost any of your wives to the disbelievers and you subsequently obtain [something], then give those whose wives have gone the equivalent of what they had spent. And fear Allah, in whom you are believers.
فَعَاقَبْتُمْ – hier: ihr habt Beute gemacht bzw. einen Gewinn erzielt (nach einer Überlieferung bedeutet es: ihr habt die Kriegsbeute erhalten)
مِثْلَ مَا أَنْفَقُوا – das Gleiche, was sie (die Ehemänner) als Brautgabe (Mahr) ausgegeben haben
Tafsir (Erläuterung) der Ayah:
Diese edle Ayah behandelt eine besondere Situation, die zwischen den gläubigen Männern und ihren Ehefrauen zur Zeit des Propheten (Frieden und Segen seien auf ihm) auftreten konnte. Wenn eine Ehefrau eines Muslims den Islam verließ und zu den Ungläubigen überlief – und der Ehemann dadurch seine Brautgabe (Mahr), die er ihr gegeben hatte, verlor –, dann ordnet Allah hier eine gerechte Lösung an: Wenn die Muslime daraufhin einen Sieg über die Ungläubigen errangen und Beute machten, sollten sie demjenigen Muslim, dessen Frau zu den Ungläubigen übergelaufen war, den Betrag der Brautgabe aus der Beute ersetzen. So wurde der Verlust des gläubigen Mannes ausgeglichen und seine Rechte gewahrt.
Diese Anweisung zeigt die außergewöhnliche Fürsorge des Islam für die Rechte der Gläubigen und ihre finanzielle Sicherheit. Sie lehrt uns, dass die islamische Gemeinschaft eine einzige Einheit ist, in der niemand allein gelassen wird. Wenn ein Muslim durch seine Hingabe an den Glauben einen Verlust erleidet, steht die Gemeinschaft hinter ihm und gleicht seinen Schaden aus.
Am Ende der Ayah folgt die Ermahnung: „Und fürchtet Allah, an den ihr glaubt.“ – Das bedeutet: Haltet euch an die Gebote Allahs und meidet das Verbotene. Denn der wahre Glaube an Allah erfordert Gottesfurcht (Taqwa) und Gehorsam gegenüber Seinen Anweisungen. Wer wirklich an Allah glaubt, der vertraut darauf, dass Allahs Regelungen die beste und gerechteste Lösung für alle Lebenslagen bieten.
Diese Ayah trägt eine wunderbare Botschaft für uns heute: Sie lehrt uns, dass der Islam eine Religion der Gerechtigkeit und des Zusammenhalts ist. Sie zeigt uns, wie sehr Allah um die Angelegenheiten Seiner Diener besorgt ist und wie Er für jeden Verlust einen Ausgleich schafft. Wenn wir uns Allah anvertrauen und Seine Gebote befolgen, wird Er uns niemals im Stich lassen. Diese Ayah lädt uns ein, über die Weisheit der islamischen Gesetze nachzudenken und mit Überzeugung und Vertrauen danach zu handeln – denn in ihnen liegt das Wohl für uns in dieser Welt und im Jenseits.
Und wenn euch etwas von euren Gattinnen bei den Ungläubigen verlorengeht und ihr dann (in) eine(r) Strafmaßnahme (Beute) macht, dann gebt denjenigen, deren Gattinnen fortgegangen sind, soviel, wie sie (zuvor für sie) ausgegeben haben. Und fürchtet Allah, an Den ihr glaubt.
Er verbietet euch nur, diejenigen, die gegen euch der Religion wegen gekämpft und euch aus euren Wohnstätten vertrieben und zu eurer Vertreibung Beistand geleistet haben, zu Schutzherren zu nehmen. Diejenigen, die sie zu Schutzherren nehmen, das sind die Ungerechten.
O die ihr glaubt, wenn gläubige Frauen als Auswanderer zu euch kommen, dann prüft sie. Allah weiß besser über ihren Glauben Bescheid. Wenn ihr sie dann als gläubig erkennt, dann schickt sie nicht zu den Ungläubigen zurück. Weder sind sie ihnen (zur Ehe) erlaubt, noch sind sie ihnen (diesen Frauen) erlaubt. Und gebt ihnen (jedoch), was sie (früher als Morgengabe) ausgegeben haben. Es ist für euch kein Vergehen, sie zu heiraten, wenn ihr ihnen ihren Lohn gebt. Und haltet nicht an der Ehe mit den ungläubigen Frauen fest, und fordert, was ihr (als Morgengabe) ausgegeben habt, zurück. Auch sie sollen zurückfordern, was sie ausgegeben haben. Das ist Allahs Urteil; Er richtet zwischen euch. Und Allah ist Allwissend und Allweise.
Und wenn euch etwas von euren Gattinnen bei den Ungläubigen verlorengeht und ihr dann (in) eine(r) Strafmaßnahme (Beute) macht, dann gebt denjenigen, deren Gattinnen fortgegangen sind, soviel, wie sie (zuvor für sie) ausgegeben haben. Und fürchtet Allah, an Den ihr glaubt.
O Prophet, wenn gläubige Frauen zu dir kommen, um dir den Treueid zu leisten, daß sie Allah nichts beigesellen, nicht stehlen, keine Unzucht begehen, ihre Kinder nicht töten, keine Verleumdung vorbringen, die sie vor ihren (eigenen) Händen und Füßen ersinnen, und sich dir nicht widersetzen in dem, was recht ist, dann nimm ihren Treueid an und bitte Allah für sie um Vergebung. Gewiß, Allah ist Allvergebend und Barmherzig.
O die ihr glaubt, nehmt nicht Leute zu Schutzherren, denen Allah zürnt. Sie haben ja die Hoffnung auf das Jenseits aufgegeben, so wie die Ungläubigen die Hoffnung (auf Wiederauferstehung) der (Toten) in den Gräbern aufgegeben haben.
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