Laisa `alal lazeena aamanoo wa `amilus saalihaati junaahun feemaa ta`imooo izaa mat taqaw wa aamanoo wa `amilus saalihaati summat taqaw wa aamanoo summat taqaw wa ahsanoo; wallaahu yuhibbul muhsineen
📖 Übersetzung (Auf Deutsch)
📖 Auf Deutsch
Es lastet keine Sünde auf denjenigen, die glauben und rechtschaffene Werke tun, hinsichtlich dessen, was sie (bisher) verzehrt haben, wenn sie (fortan) gottesfürchtig sind und glauben und rechtschaffene Werke tun und wiederum gottesfürchtig sind und glauben und wiederum gottesfürchtig sind und Gutes tun. Allah liebt die Gutes Tuenden.
🌐 Additional reference in English
🌐 English
There is not upon those who believe and do righteousness [any] blame concerning what they have eaten [in the past] if they [now] fear Allah and believe and do righteous deeds, and then fear Allah and believe, and then fear Allah and do good; and Allah loves the doers of good.
طَعِمُوا (Ta'imū): Was sie zu sich genommen haben – hier speziell das, was vor dem Verbot von Wein und Glücksspiel erlaubt war.
جُنَاحٌ (Dschunāh): Sünde, Schuld oder Strafe.
اتَّقَوْا (Ittaqaw): Gottesfurcht, sich vor Allahs Missfallen hüten, indem man Seine Gebote befolgt und Verbote meidet.
أَحْسَنُوا (Ahsanū): Das Gute und Vollkommene tun – die höchste Stufe des Glaubens, in der man Allah anbetet, als ob man Ihn sähe.
Tafsir der Ayah:
Diese Ayah offenbart eine wichtige Klarstellung für die Gläubigen, die vor der endgültigen Verbannung von Wein und Glücksspiel diese Dinge konsumiert hatten. Sie stellt klar, dass jene, die bereits vor dem Verbot gläubig waren und rechtschaffene Werke verrichteten, keine Sünde trifft für das, was sie in der Zeit der Erlaubnis zu sich genommen haben – vorausgesetzt, sie erfüllen bestimmte Bedingungen.
Die erste Bedingung ist die Gottesfurcht (Taqwa) – das Meiden alles Verbotenen und das Streben nach Allahs Wohlgefallen. Die zweite ist der aufrichtige Glaube an Allah und Seine Botschaft. Die dritte ist das Verrichten rechtschaffener Taten, die den Glauben bestätigen und die Hingabe an Allah zeigen.
Dann folgt eine Steigerung: Die Gläubigen sollen in dieser Gottesfurcht und im Glauben weiter wachsen und sich noch mehr vor Allahs Missfallen hüten – insbesondere nachdem das Verbot von Wein und Glücksspiel ausgesprochen wurde. Sie sollen ihren Glauben vertiefen und schließlich die höchste Stufe erreichen: Ihsan – das vollkommene Gute im Handeln, bei dem der Mensch Allah anbetet, als ob er Ihn sähe, und sich stets Seiner allgegenwärtigen Beobachtung bewusst ist.
Allah schließt die Ayah mit der Zusicherung: "Und Allah liebt die Muhsinun" – diejenigen, die in ihrer Anbetung des Schöpfers und im Umgang mit den Geschöpfen das höchste Maß an Vollkommenheit und Güte erreichen. Diese Liebe Allahs ist der größte Lohn und die höchste Ehre für den Gläubigen.
Nutzen und Lehren aus dieser Ayah:
Allahs Barmherzigkeit und Gnade: Diese Ayah zeigt, dass Allah den Gläubigen keine Last auferlegt, die sie nicht tragen können. Er bestraft sie nicht für das, was vor dem Verbot erlaubt war – ein Beweis Seiner Güte und Nachsicht.
Die Bedeutung der Taqwa (Gottesfurcht): Die Ayah betont, dass wahrer Glaube nicht statisch ist, sondern wachsen und sich vertiefen muss. Der Gläubige ist aufgefordert, stets aufzusteigen – von einer Stufe der Gottesfurcht zur höheren.
Ihsan als höchstes Ziel: Die Ayah lädt den Muslim ein, nicht nur das Pflichtgebotene zu tun, sondern die Stufe der Vollkommenheit anzustreben – Allah so zu dienen, als ob man Ihn sähe. Dies führt zu aufrichtiger Hingabe, Perfektion im Handeln und innerem Frieden.
Allahs Liebe als Motivation: Die Zusicherung, dass Allah die Muhsinun liebt, ist eine der größten Motivationen für den Gläubigen. Diese Liebe ist kein bloßes Gefühl, sondern zieht Allahs Unterstützung, Führung und Segen im Diesseits und Jenseits nach sich.
Hoffnung und Optimismus: Diese Ayah gibt jedem Gläubigen Hoffnung – selbst wenn man in der Vergangenheit Fehler gemacht hat, solange man bereut, sich bessert und aufrichtig zu Allah zurückkehrt, öffnet Allah die Türen Seiner Vergebung und Liebe.
Es lastet keine Sünde auf denjenigen, die glauben und rechtschaffene Werke tun, hinsichtlich dessen, was sie (bisher) verzehrt haben, wenn sie (fortan) gottesfürchtig sind und glauben und rechtschaffene Werke tun und wiederum gottesfürchtig sind und glauben und wiederum gottesfürchtig sind und Gutes tun. Allah liebt die Gutes Tuenden.
Der Satan will (ja) zwischen euch nur Feindschaft und Haß säen durch berauschenden Trank und Glücksspiel und euch vom Gedenken Allahs und vom Gebet abhalten. Werdet ihr (damit) nun wohl aufhören?
Und gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten und seht euch vor! Doch wenn ihr euch abkehrt, so wißt, daß Unserem Gesandten nur die deutliche Übermittelung (der Botschaft) obliegt.
Es lastet keine Sünde auf denjenigen, die glauben und rechtschaffene Werke tun, hinsichtlich dessen, was sie (bisher) verzehrt haben, wenn sie (fortan) gottesfürchtig sind und glauben und rechtschaffene Werke tun und wiederum gottesfürchtig sind und glauben und wiederum gottesfürchtig sind und Gutes tun. Allah liebt die Gutes Tuenden.
O die ihr glaubt, Allah wird euch ganz gewiß mit etwas von dem Jagdwild prüfen, das eure Hände und Lanzen erreichen (können), damit Allah denjenigen kenne, der Ihn im Verborgenen fürchtet. Wer nun danach eine Übertretung begeht, für den gibt es schmerzhafte Strafe.
O die ihr glaubt, tötet nicht das Jagdwild, während ihr im Zustand der Pilgerweihe seid! Wer von euch es vorsätzlich tötet, (für den gilt es,) eine Ersatzleistung (zu zahlen), ein Gleiches, wie das, was er getötet hat, an Stück Vieh - darüber sollen zwei gerechte Personen von euch richten - (eine Ersatzleistung, die) als Opfertier die Ka'ba erreichen soll. Oder (er leistet als) eine Sühne die Speisung von Armen oder die (entsprechende) Ersatzleistung an Fasten, damit er die schlimmen Folgen seines Verhaltens koste. Allah verzeiht, was (vorher) geschehen ist. Wer aber rückfällig wird, den wird Allah der Vergeltung aussetzen. Allah ist Allmächtig und Besitzer von Vergeltungsgewalt.
Die Website SurahQuran wurde als bescheidener Beitrag gegründet, um dem edlen Buch und der reinen Sunna zu dienen, zu Allah einzuladen und die religiösen Wissenschaften nach dem Weg des Quran und der Sunna zugänglich zu machen. Wir preisen und danken Allah für Seine Gnade und bitten Ihn, unsere Taten anzunehmen und sie aufrichtig für Sein edles Antlitz zu machen.